Biographie

Uli Hoffmeier begann mit Gitarre, Geige und Banjo in der „Familienband“. Später studierte er Jazz u.a. bei Wolf Burbat in Berlin und am Müchener Gitarreninstitut, leitete eigene Ensembles, macht(e) Theater- und Filmmusik und ist seit über 25 Jahren Mitglied des Palastorchesters mit seinem Sänger Max Raabe, in dem er neben der Gitarre auch Banjo, Geige, Mandoline, Ukulele, Balalaika und singende Säge spielt. Er organisiert internationale Gitarrenworkshops, coacht Bands und spielte mit Jazzlegenden wie Bucky Pizzarelli, Anthony Wilson, Gene Bertoncini u.a. 2019 erschien sein Buch „Stompin‘ Guitar – Grundlagen der Rhythmusgitarre in Big Band, Combo und Orchester“.

In eine musikalische Familie geboren, lernte er früh Gitarre, Banjo und Geige und spielte in den 70ern mit der Familienband „Sally Dogs“ in den legendären (West-)Berliner Clubs „GO-IN“, „Folk Pub“ und „Steve Club“.

Wenig später entwickelte sich daraus die Band „Berliner Stadtmusikanten“, die sich – dem damaligen Zeitgeist entsprechend – auch politisch engagierte.

Erste Studio- und Filmaufnahmen mit der Gruppe „Ja-Ka-Scha“ um den russischen Geiger Jakob Lichtmann, dem aus der Sowjetunion in die damalige „Mauerstadt“ Westberlin emigrierten „Teufelsgeiger aus Odessa“. Auftritte im In- und Ausland.

Gründung der Gruppe „Zigan-tzigan“ mit dem Geiger Thomas Espanner.

Gründung der Gitarrenschule „Griffbrett“.

Zusammenarbeit mit verschiedenen Big Bands (u.a. Constellation, Corporation oder der BSR Big Band), Orchestern (z.B. dem Orchester des Theater des Westens) oder Projekten wie dem Kindertheater Atze.

1995 Soloperformance für Kinder „Tanderillo“.

Seit 1996 Mitglied des Palastorchesters mit seinem Sänger Max Raabe. Unzählige CD-Aufnahmen, Film- und Fernsehauftritte sowie große internationale Erfolge, u.a. in Wien, Rom, Paris, Peking und New York.

Seit 2002 Auftritte im Duo mit der Sängerin Anja Sonntag, später im Doppelduo „Seven Strings-Lady sings“ mit zwei Sängerinnen und zwei siebensaitigen Gitarren.

Gründung des „Premier Swingtett“ 2005 und Erfolge auf Jazzfesten in Braunschweig, Burghausen und Kassel sowie in Frankreich (Provence-Tour). 2007 gewinnt die Gruppe den Jazzförderpreis der Stadt Pinneberg. 2009 erscheint zur dritten Provence Tournee die erste CD „Ich brech die Herzen…“ . Die zweite CD „Tierisch“ spiegelt das Programm der neuen Besetzung wider: ein Swing-Varieté en miniature mit Jonglagen, Tanzeinlagen und Zaubereien. Die dritte CD „Waltz-a-tza“ erscheint 2015 und widmete sich dem German Songbook rein musikalisch. Das Programm „Global Gypsy Swing: Berlin, Paris, Moskau, Hollywood“ mit internationalen Musikern ist aktuell erweitert und nennt sich „It must schwing“.

Seit 2018 Wiederaufnahme des Gitarrenduos „Gitarresque“, jetzt als 7-String-Guitar-Duo mit Malibu Gordes und dem Programm „GUITARTALK“.

Zusammenarbeit u.a. mit:

  • James Chirillo
  • Phillipp Catherine
  • Gene Bertoncini
  • Mimi Fox
  • Anthony Wilson
  • Howard Alden
  • Bucky Pizzarelli
  • Nancy Wilson
  • Big Band Super-One-Eleven
  • Jazz Company Berlin
  • Casanova Society Orchester, Ltg. Andreas Holzmann
  • Swing Dance Orchester
  • Berlin Brass Band
  • Schelllacksolisten
  • André Franck und sein Eliteorchester
  • Brian Ferry
  • Trevor Owen
  • Bruce Forman
  • Eva Maria Hagen
  • Meret Becker
  • Abdourahmane Diop und die Griot Music Company
  • Big Band „Constellation“ unter der Leitung von Georg Rak
  • Kindermusiktheater Atze
  • Manuelas Puppentheater
  • Kindermusiktheater „Tanderillo“
  • Peter Jahns und  „Belle Alliance“
  • Big Band „Corporation“ unter der Leitung von Wolfgang Richarz
  • BSR-Big Band
  • The Fake